25.09.2005  Bergwandern Schachenhaus

 

 

Die Truppe: Unerschrockene Bergwanderer denen kein Aufstieg zu mühevoll war um einen Panoramablick über Gipfel und Täler zu erlangen.

Am 24.09.2005 starteten wir mit drei Autos nach Garmisch Partenkirchen.
Dort an der Sprungschanze angekommen rüsteten wir uns mit unserem Wochenendgepäck auf und trabten frohen Mutes zur Partnachklamm.
 Wir wanderten durch beeindruckende Felseinschnitte mit reissendem Wasser und kämpften uns durch Tunnel und Brücken flussaufwärts.

Am Ausgang der Klamm angekommen konnten wir
 unseren Weg über eine profisorische Brücke fortsetzen
 die den ersten Tag wieder begehbar war,
 da Tage zuvor ein Unwetter herrschte und die Brücke
 weggespült hatte.

Der Weg setzte sich über den Kälbersteig,
 einem Pfad der teils gemütlich, teils steil und
 serpentinenförmig stetig nach oben führte.

So mancher kam zum Schwitzen
 und wurde an seine derzeitige Kondition erinnert..

Nach mühsamen Stunden stetigen Aufstiegs
 gönnten wir uns an einem Holzstapel eine wohlverdiente
 Pause mit ausgedehnter Brotzeit.

 

Doch es half nichts wir mussten unsere Rucksäcke wieder satteln denn wir wollten ja die Nacht nicht im Freien verbringen.

Nach 4 1/2 stündiger Wanderung an einem Forstweg angekommen war manchem sichtlich leichter, zumal das Ziel:
Schachenhaus und Schachenschloss sich vermeintlich in greifbarer Entfernung zeigte.

 Nach weiteren 1 1/2 Stunden gelangten wir wie man sieht, teilweise sehr fertig und geschafft am Schachenhaus an.

Nach einer Stärkung wurde sogleich das Nachtlager inspiziert und zum finalen Sprung vorbereitet.

Wir hatten eine komplette Seite an aneinandergereihten Matratzen und konnten uns gut ausbreiten.

Das Abendessen war hüttentüpisch für jeden was, von Kaiserschmarrn bis zur herzhaften Brotzeit alles vorhanden.

Sodann gings zum gemütlichen Teil dem Hüttenabend über an dem so mancher Totgeglaubte wieder auferstand
 und in geselliger Runde mit einheimischen Quetschenspieler und Löffelklöppler einen mehr als gelungenen Abend verbrachte.

Was in Hüttenkreisen unüblich aber uns sehr entgegen kam, war die Tatsache, daß dies der letzte offene Tag der Hütte war
 und die Wirtin deswegen die sonst übliche Bettenruhe ab 10 Uhr aufgehoben hatte.

Die meisten feierten bis ca. 24 Uhr und sangen mit dem ebenfalls übernachtenden Damenturnverein abwechselnd typische Lieder.
 Einige fitte legten sich erst um 2 Uhr ins Matratzenlager.

Am nächsten Morgen machten wir uns nach einem ausgiebigen Frühstück, das Schloss hinter uns lassend über ein Geröllfeld auf den Abstieg.
 Diesmal gings eine gemütliche Forststraße hinab nach Elmau, zumindestens für die Meisten.
Einige fitte Einzelkämpfer machten sich jedoch auf den beschwerlichen Weg eine Abkürzung zurück zur Partnachklamm und den Autos.

Da Stoa, immer gut für eine Brotzeit war da nicht dabei.

Was die abzweigenden Fünf nicht ahnten:

Durch das Unwetter der vergangenen Tage
 war eine Brücke komplett weggeschwemmt und der Weg durch mehrere Muhrenabgänge sehr abenteuerlich und abwechslungsreich.

Aber es wurden sämtliche Hindernisse mit Bravour
 gemeistert,
 so dass die Fahrzeuge erreicht wurden und der Rest der Truppe in Elmau abgeholt werden konnte.

Bei einem gemütlichen Abendessen im Hirschen ließ jeder
 die letzten beiden Tage nochmals reveupassieren.

 

Abschließend betrachtet war wohl jeder stolz und erhoben dieses Wochenende bei einem Traumwetter mitgemacht zu haben.
 Die Strapazen hatten sich für den Panoramablick und diese Hüttengaudi mehr als gelohnt.

Eine Super Truppe: ESV Kegler der harte Kern

Von links nach rechts:

Pribil Claudia / Meier Andreas / Niefnecker Franz / Albrecht Roland / Sangl Max / Vetter Ingrid / Albrecht Birgit /

  Niefnecker Brigitte / Stein Joachim / Nilius Hansi / Holsten Sabine / Deuerling Waldemar

 

Gesellschaftliches